Leon von der Eltz

Kurzbiografie

Leon ist in Bonn aufgewachsen und zur Schule gegangen.

Er hat in Alfter/Bonn „Wirtschaft Neu Denken“ und in Basel, Schweiz „Prozessgestaltung/Postindustrielles Design“ studiert und sich mit Gestaltung sozialer Kontexte in Gruppen und der Gesellschaft beschäftigt. Seine Abschlussarbeit „Reichtum oder Einen Stock in die Zukunft werfen“ hat er über Räume für Verstehen und Konflikt in Gruppen geschrieben.

Mit seiner Familie lebt er in Wuppertal und arbeitet auch von dort aus.

In seiner künstlerischen Arbeit setzt er sich mit dem Potential von Solidarität und co-kreativem Handeln für zukünftige Gesellschaften und Lebensumfelder auseinander und versucht dieses verstehbar zu machen. Dabei kehrt er das Spannungfeld zwischen Innovation und Fürsorge und dessen tragische, oft komische Widersprüche heraus.

Projekte

Pflanzen- und Saatguttausch – Als Ableger eines Vorbilds aus Basel, tauschen hier Menschen aus der Region Wuppertal Saatgut, Zier- und Nutzpflanzen und Pflanzenwissen in einer Chatgruppe aus. Bei Tauschveranstaltungen begegnen sich Menschen unter den Vorzeichen geldfreien Tausches, Begegnung, Pflege von und Umgang mit Pflanzen und Boden.

> https://t.me/PflanzenSaatgutWuppertal


Hasoso – Ein Kochkollektiv mit (auch per Fahrrad) mobiler Küche, einem Netzwerk von Gärtnereien, als Commons organisiert. Für verschiedene künstlerische, politische und aktivistische Anlässe wurden auf Rädern oder stationär bis zu 1000 Essen pro Mahlzeit zubereitet. Die Mitwirkung in diesem vier Jahre währenden Zusammenschluss bot vielfältige Forschungsfelder: Wie wir über Kollektive Projekte entschieden und sie Organisierten, Räumlichkeiten und Materialien als Gemeingüter/Commons, Großküchenlogistik, Finanzierung über eine Spendenbox, Arbeiten mit Ehrenamtlichen für Gärtnereiabholungen und Essenszubereitung.

> hasoso.ch


Haus aus Abfall – Nur Spanngurte und Schrauben für dieses modulare Haus, dass auf fünf Palletten passte waren gekauft. Das Holz, den Demmstoff – Papier – und die Plane für das Giebeldach wurden uns geschenkt und wären sonst entsorgt worden. Ein Potential, dass ich in Zukunft gerne weiter untersuchen würde.


Büro für Wunsch und Fähigkeitsvermittlung – Welches Kooperations-Potential haben Menschen deren Wege sich an einem Ort berühren, am Bahnsteig, im Büro, im Park? Was würde passieren, wenn wir uns über unsere Bedürfnisse offener austauschten und Unterstützung bekämen? Diese Fragen wollte dieses Pop-up „Büro für Wunsch und Fähigkeitsvermittlung“ exemplarisch erörtern. In tiefen und teils intimen Gespräch mit Passant*Innen wurden Wünsche und Fähigkeiten erörtert und später verknüpft. Am Ende gab es keinen geäußerten Wunsch, der nicht mit einer Fähigkeit in Verbindung gebracht werden konnte.

> Blog der Montagstiftung

Texte

Texte im Rahmen eines Studienprojekts: 5 Wörter